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REISEN


Mich reizt es Neues zu sehen und Altes zu entdecken. Fremde Kulturen, gelebte und gefeierte Traditionen finde ich immer wieder spannend. Wenn ich auch die bekanntesten Sehenswürdigkeiten meist nicht auslasse, so interessieren mich doch in erster Linie die Menschen, ihre Lebensweise und die Besonderheiten Ihrer Umgebung. Sonne, Strand und Meer genieße ich sehr, aber richtig erholsam ist es für mich erst, wenn ich beim Urlaub auch etwas anderes sehe und erlebe.

Meine letzten Reisen führten mich an folgende Orte:

Zypern (Limassol –Kourion –Paphos – Nicosia)
Spanien (Sitges – Barcelona .Tarragona)
Dubai

USA
(New York – Anchorage – Chicago
Südafrika (Kapstadt – Johannesburg – Sun City – Garden Route – Port Elizabeth)
Peru
(Lima –Cusco – Machu Pichu – Arequipa - Titikakasee – Nazca – Paracas)

Wer nach Lektüre der nachfolgenden Reisebeschreibungen Lust zum Verreisen hat, wird auf die Seite
Urlaubsplanung verwiesen.


Zypern November 2001
Limassol –Kourion –Paphos – Nicosia



Zypern ist die östlichste Insel im Mittelmeer, gehört geographisch bereits zu Asien, ist kulturell aber stark mit Europa verbunden. Landschaftlich hat die Insel einiges zu bieten: Das bis zu 1951m hohe Tróodos-Gebirge, das weite Teile der Inselmitte und des Westens bedeckt mit einsamen Gebirgsdörfern und kleineren Touristenattraktionen auf dem Weg und jede Menge Klöster, die jedoch nicht alle für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Im Süden gibt es eine fruchtbare Ebene von der Bucht von Mórfou im Westen bis nach Famagusta im Osten, das jedoch bereits in Nordzypern liegt und seit der türkischen Besatzung langsam verfällt.

Kulturell am interessantesten ist die Region um Paphos. Dort finden sich alte Tempel und Ausgrabungen mit sehenswerten Mosaiken. Das –Ausgrabungsgelände nahe dem Hafen ist wie ein Spaziergang durch die antike Mythologie.

Im November haben die sonnenhungrigen Touristen die Insel bereits verlassen und die Senioren aus England treten Ihre Reise in ihr Winterdomizil an. Auch wenn Zypern schon lange keine englische Kolonie mehr ist, so fühlen sich die Herrschaften von der großen Insel hier sehr wohl. Jeder spricht englisch, bezahlt wird in (zypriotischen) Pfund und es gibt sogar richtige englische pubs.

Gottseidank hat sich die Küche nicht zu sehr dem britischen Standard angepaßt. Es gibt hervorragende Fisch-Restaurants wie z. B. das Ladas. Die zypriotische Küche ist sehr bäuerlich geprägt, verwendet viel Kräuter und regionale Naturprodukte und hat griechische, türkische und arabische Einflüsse. Um einen Überblick zu bekommen bietet sich das Mesé an, dabei bekommt ca. 15-30 verschiedene Tellerchen und Schüsselchen mit den verschiedensten Leckereien vorgesetzt. Dazu kann man örtliche Rot- und Weißweine genießen. Zwei geniesbare zypriotische Biersorten gibt es auch: Carlsberg und KEO. Als Aperetif sehr zu empfehlen ist der sog. Dessertwein Commandaria (vergleichbar mit Sherry). Gut geschmeckt hat mir auch Filfar, ein Likör aus Bitterorangen und nach einem reichhaltigem Mahl der Tresterschnaps Tsiwanía. Mein absoluter Lieblingsdrink wurde aber das aus Kolonialzeiten stammende Nationalgetränk Brandy Sour. (Rezept auf Seite Kulinarische Genüsse)

Am besten erkundet man die Insel mit dem Motorrad oder mit einem kleinen Jeep. Der erste Ausritt führte nach Pissouri, mit einer kleinen Klettertour an einer felsigen Bucht zu einem als Geheimtipp geltenden unbeobachteten Strand. Ins Mittelalter versetzt wird man bei einem Besuch der Burg in Kolóssi, einer ehemaligen Kommandatur des Johanniterordens. Von daher kommt auch der Name Commandaria-Wein. Bei Koúklia befindet sich der Aphrodite-Tempel. Wer dort allerdings ein schönes Abbild einer Frau erwartet, wird schwer enttäuscht. Das Heiligtum der Aphrodite bestand vermutlich aus einem dunklen Stein als anikonisches Kultbild der Göttin. Auch beim Apollo-Tempel gibt es in erster Linie jede Menge alte Steine zu sehen. Dennoch ist die griechisch-römische Baukunst und was davon übrig geblieben ist, mehr als beeindruckend. Die interessanteste Ausgrabungsstätte liegt bei Koúrion. Dort gibt es u. a. ein komplett erhaltenes Amphitheater, ein antikes Thermalbad, Nymphäum und eine frühchristliche Basilika zu sehen.


In Limassol brodelt das Leben. Touristisch hat die Hafenstadt jedoch nicht viel zu bieten, außer einer mittelalterlichen Burg.10km östlich liegt aber die antike Hafenstadt Amathoús mit interessanten Ausgrabungen und einem herrlichen Blick auf das Meer.

Ein bißchen an Berlin vor der Wiedervereinigung erinnert Nicosia, die letzte geteilte Hauptstadt. Am Ende der Fußgängerzone kann man auf ein Podest steigen und in den türkischen Teil spähen. Dazwischen liegen verbarrikadierte und verlassene Häuser im Niemandsland. Das ganze wir von UNO-Blauhelm-Soldaten kontrolliert. Nicht versäumen sollte man die Kunst Zyperns im Altertum, die im Zypern-Museum in Nicosía ausgestellt ist.

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Spanien April 2001
Sitges – Barcelona .Tarragona


Barcelona, die Hauptstadt des Mittelmeers ist allein schon wegen seiner reichen 3000-jährigen Kulturgeschichte eine Reise wert. Vieles hat sich verändert, seit ich das letzte Mal 1985 dort war Anläßlich der Olympiade 1992 wurden zahlreiche Veränderungen vorgenommen, so hat sich die Stadt Richtung Meer geöffnet und die "ramblas" die quirlige Fußgängerzone wurde ins Wasser weiterverlängert. Dies Mal hat mich insbesondere der spanische Jugendstil "modernismo" interessiert. Dessen berühmtester Vetreter war der Architekt Antoni Gaudí, der postum sogar zum Musical-Titelhelden aufstieg und überall in der Stadt seine Spuren hinterlassen hat. Gaudís Markenzeichen sind fließende Linien im Innern wie an den Fassaden. Besonders beeindruckt hat mich die Casa Milà, auf dem Dach hat Gaudí die Lüftungsschlitze in skurille Kunstwerke verwandelt. Die Kunstwerke sind aber auch praktisch: Durch natürliche Belüftung braucht man bis heute keine Klimaanlage.

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Die Technik mit den Keramikscherben wendete Gaudí auch bei der berühmten Schlangenbank im Parc Güell an.

Von der ursprünglich geplanten Gartenstadt für Eusebi Güell wurde nur das Kernstück vollendet: eine Markthalle mit reich verzierter Mosaikdecke. Ab 1883 arbeitete Gaudí dann an der Kathedrale Sagrada Familia, die bis heute unvollendet ist und in den fünfziger Jahren durch weniger schöne Teile ergänzt wurde. Die derzeit laufenden Bauarbeiten lösten in Kunst- und Architekturkreisen heftige Diskussionen aus.
Nur 40km von Barcelona entfernt liegt
Sitges, einer der beliebtesten und wohl ansprechendste Badeorte.


An Ostern beginnen die Restaurants aus ihrem Winterschlaf zu erwachen und das Städtchen füllt sich mit den ersten sonnenhungrigen Touristen. Schmale Gassen durchziehen die Altstadt von Sitges. Blickfang ist das Wahrzeichen "La Punta", die barocke Pfarrkirche Sant Bartolomeu.

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Zwischen 21 und 24 Uhr kann man hier hervorragend abend essen. Wenn man schon vorher Hunger hat empfiehlt sich eine der Tapas-Bars. Dort kann man an der Theke kleine Leckerbissen mit Zahnstochern aufpicken, deshalb werden sie katalanisch auch "pica-pica" genannt. Als Aperitif sollte man sich den katalanischen Schampus "cava" genehmigen, am besten den Codorníu.


Eine geschäftliche Verbindung führte mich nach Tarragona, die berühmte Weinstadt mit mehreren Sehenswürdigkeiten aus der Römerzeit, aber auch Bauwerken aus der westgotischen und maurischen Herrschaft.

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Dubai November 2000

Bilder Desert 1-2, BurjAlArab, Dubai

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Ganz spontan hatte ich mich zu dieser Kurzreise in das arabische Las Vegas entschlossen. Nach einem erstklassigen Flug mit Emirates kamen wir abends in Dubai an Dubais Geschichte ist kurz und beginnt Ende des 18. Jahrhunderts als Fischereihafen und Piratennest. Anfang des 20. Jahruhunderts richtete man einen Freihandelshafen ein und wurde damit zum wichtigsten Umschlagsplatz für Waren und Gold. Gold ist das Hauptgut, das Dubais Reichtum bis zum heutigen Tag begründet. Dies wird sichtbar, wenn man durch den Goldsuq flaniert. Dort traut man kaum seinen Augen. Die Schaufenster hängen voll mit Goldschmuck aller Art – und das ohne Alarmanlage, denn Kriminalität ist in Dubai kein Thema.

Einer der Höhepunkte war aber das 7-Sterne-Hotel Burj Al Arab oder "Turm Arabiens", der sich wie ein Segel einer arabischen Dhow 321 Meter über dem arabischen Golf erhebt. Luxus pur, erlesene Speisen zu edlen Preisen, excellenter Service und ausgefallenes Design lernt man im 6.-höchsten Gebäude der Welt kennen. Die Übernachtung in einer Suite kostet zwischen 1.000 und 50.000$. Dafür kann man (bzw. Scheich) auch direkt mit dem Helikopter auf der Hubschrauberlandeplattform landen und ohne lästige Formalitäten einchecken.

Freitags ist Feiertag und da alle Geschäfte geschlossen sind, kein Kaufrausch möglich. Ohnehin sind die Angebote nur im Luxusgüterbereich interessant. Da bietet sich ein Abstecher in die Wüste an. Eine der großen Leidenschaften der Dubaitis ist der Jeep-Trip über die Wüsten-Dünen. Gute Sitzfestigkeit und stabile Wirbelsäule ist Grundvoraussetzung für diese orientalische Variante der Achterbahn. Bei diesem Dünen-Diving kam es dann auch zu Begegnungen mit (echten – nicht menschlichen) Kamelen und der Abschluß war ein lokaler Grillabend in einer Karawanserai mit Bauchtanz-Performances. Und noch bevor der Muezzin seinen Morgengruß schmettern konnte war unsere Reisegruppe schon wieder auf dem Weg zum Flughafen.

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USA September/Oktober 2000

New York – Anchorage – Chicago


New York, the city that never sleeps. Immer wieder entdecke ich neue Seiten dieser außergewöhnlichen Stadt. Zu diesem Zeitpunkt waren die Twin Towers so selbstverständlich und Wahrzeichen der Stadt wie Emprie State Building und das
Chrysler Building mit seiner Art-decó-Spitze.


Ein Jahr später sehe ich die Stadt nach dem 11. September in einem gelähmten Zustand und weiß, daß diese Stadt nie wieder so sein wird, wie sie war. Aber die Zeit heilt die Wunden und die Betriebsamkeit und der Kommerz des Alltags nimmt wieder Einzug.

Von New York ging es über Seattle nach Anchorage, Alaska. Von amerikanischer Hektik ist hier nichts zu spüren. Die kleine Hauptstadt macht in dieser Jahreszeit einen verschlafenen Eindruck und die Straßenampeln scheinen fast überflüssig, da es kaum Verkehr gibt. Es ist verdammt kalt, aber trocken. Am Horizont sieht man Berge, Wälder, Wasser und Schnee.

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Anläßlich des Kongresses, den ich hier besuchte, fährt die längste noch dampfbetriebene Eisenbahn durch die wunderschöne Landschaft. Am letzten Tag blieb noch Zeit für einen Ausflug mit dem Schiff.

Doch das Wetter spielte nicht mit und so schafften wir es nicht bis zu den Gletschern und von den Walen war auch weit und breit nichts zu sehen. Aber Delphine und Möwen begleiteten unseren Trip.

Auf dem Rückweg verbrachte ich einen Tag und eine Nacht in Chicago. The windy City wirkte diesmal viel freundlicher als bei meinem ersten Besuch 1986. Mit der Metropole New York kann Chicago durchaus mithalten. Wenn auch Times Square und Broadway fehlen, so gibt es doch viel Musik in der Stadt. Sehr zu empfehlen ist das Hotel in dem ich verweilte House of Blues. Der Name ist Programm und nebenan gibt es eine Konzerthalle. An diesem Abend gab sich Culture Club in Original-Besetzung mit Boy George die Ehre und wurde mit frenetischem Beifall belohnt.

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Rom Juli 2000


Die ewige Stadt zog im Heiligen Jahr 2000 nicht nur zahlreiche christliche Pilger an. Im Sommer herrschte dort auch anläßlich des ersten "World Pride", einer Demonstration von Schwulen, Lesben und Transgender aus aller Welt im wahrsten Sinne des Wortes buntes Treiben.

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Trotz massiver Widerstände führte die Parade auch am massivsten Symbol für die Ewigkeit vorbei, dem Kolosseum

Mit all dem Trubel und dem lauten römischen Verkehr ist es wohltuend nach einem anstrengenden Tag mit Besichtigungen und shopping-Touren auf der wunderbaren Piazza Navona zu sitzen und dort einen cremigen Cappucino zu schlürfen und vielleicht das unwiderstehliche Schokoladentrüffeleis Tartufo zu löffeln. Um die Ecke gibt es auch ein paar versteckte weniger touristische Lokale, wo man hervorragend essen kann.

Ein besonders schöner Stadtspaziergang beginnt oberhalb des Piazza del Popolo in der Villa Borghese, wo ich den Palazzo der Galleria Borghese bewunderte. Über die Piazza Barberini mit ihren schönnen Brunnen und dem Präsidentensitz Quirinale, vorbei am berühmten fontana die Trevi , Pantheon und dem kleinen intimen Piazza S. Eustachio an der Engelsburg vorbei zum Petersplatz. Natürlich darf auch ein Besuch im Vatikan nicht fehlen. Nach zweieinhalbjährigem Großputz wirkte die Basilika St. Peter besonders beeindruckend.



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Südafrika März 2000

Kapstadt – Johannesburg – Sun City – Garden Route – Port Elizabeth


Das sonnige, aber gemäßigte Klima macht den südlichen Zipfel Afrikas zu einem besonders beliebten Reiseland, zumal es für jeden Geschmack etwas zu bieten hat. Kapstadt wird von vielen als die schönste Stadt der Welt bezeichnet, dies sicher nicht zu Unrecht. Der Anblick des Tafelbergs und der Stadt an den Hängen ist überwältigend. Vor allem von der Luft aus, wenn man mit einem Helikopter um den Tafelberg kreist.

Dies sollte man aber nur machen, wenn kein Tischtuch aus Wolken gedeckt ist. Ähnlich schön ist der Blick von Robben Island aus

der ehemaligen Gefängnisinsel, wo man vor der ehemaligen Zelle Nelson Mandelas noch einmal die Schrecken der Apartheid nachvollziehen kann. Beeindruckend war die Führung durch einen ehemaligen Insassen, der über die damaligen Gepflogenheiten berichtete. Eines der schönsten Hotels, die ich gesehen habe, ist das im viktorisnischen Stil gehaltene Mount Nelson Hotel, wo schon Winston Churchill seinen Tee auf der Terasse getrunken hat. Wenn man gut essen will oder auch sonntags einkaufen, geht man zum Hafen, der Victoria & Alfred Waterfront.



In Johannesburg am besten nur durchreisen, so wurde mir geraten. Und selbst in den gepflegten Vororten wie Sandton ist man vor Kriminalität nicht sicher, wie ich lernen mußte, als ich auf einen Trickbetrüger am Geldautomaten hereinfiel. Von Jo’burg ist es jedoch nicht weit bis Sun City. Eine Mischung aus Disneyland und Las Vegas in den afrikanischen Busch gesetzt. Der Hotelkomplex bietet jeden erdenklichen Luxus einschließlich künstlichem Strand mit Wellengang.

Ein absolutes Muß in Südafrika ist eine Fahrt entlang der 225 km langen Gardenroute von Kapstadt bis Port Elizabeth. Zwischen Mosselbay und der Mündung des Storm-Flusses ist es landschaftlich am schönsten. Beeindrucken ist auch diePaul-Sauer-Brücke, dieden Storms-river überspannt.

Das schönste Seebad liegt an dem Pletenberg Bay, mein schönster Aufenthalt war im Milkwood Manor ein Kolonialbau mit philippinischem Interieur.

Von Port Elizabeth aus , einem Ferienziel mit herlichen Sandstränden ist ein Ausflug in das Shamwari Game Reserve lohnenswert. Wer nicht in den Krüger oder einen anderen großen Nationalpark fährt, hat hier die Möglichkeit Löwen, Elefanten, Giraffen, Nashörner, Zebras und viele andere Tiere in freier Wildbahn zu sehen.

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Mit dem Landrover gings querfeldein und ein Besuch in einem Zulu-Dorf mit einer Präsentation der Stammesrituale ist im Preis mit inbegriffen.



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Peru November/Dezember 1999

Cuzco – Machu Pichu - Titicacasee– Arequipa – Nazca – Paracas - Lima


Eine der abenteuerlichsten Reisen führte mich an den Nabel Südamerikas. Ausgangspunkt war Cuzco, die 3360m hoch gelegene ehemalige Metropole des Inka-Reiches. Im Zimmer unseres Hostals bestand die Duschwand aus nackten Inkamauern und der Blick über die Dächer nahm uns den Atem –oder war es doch die Höhe? Dagegen hilft nur mate de coca, ein Tee aus den Blättern der Koka-Pflanze.

Ein Ausflug führte nach Sacsayhuamán (die Amerikaner sprechen es "sexy woman" aus). Die Inkas nannten es "Haus der Sonne" Wie eine Bühne breitet sich eine mächtige Zickzackmauer aus. Die Steine der Mauer sind bis zu 5m hoch, 5m breit und 2,50m tief. Wie die Steine dort hochkamen, kann man sich kaum vorstellen, aber ohne coca ging es bestimmt nicht.

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Ein zweitägiger Ausflug führte ins heilige Tal der Inka "Valle Sagrado de los Incas" mit einem Bummel durch den Sonntagsmarkt in Pisaq.

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In einer Talenge liegt das Dorf Ollantaytambo mit einer eindrucksvollen Ruine und einer uneinnehmbaren terassenartig angelegten Festung. Bild Vallesagrado



Drei Stunden Zugfahrt und dann noch mit dem Bus die Serpentinen hoch und man gelangt zu den Ruinen von Machu Picchu, die verlorene Stadt der Inkas, die erst 1911 entdeckt wurde. Welche Bedeutung die "Geheimstadt" einst hatte ist bis heute nicht geklärt, die mystische Wirkung ist tortz der zahlreichen Touisten einzigartig.

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Mit dem Zug durch die Anden ging es von Cuzco nach Puno am Titicacasee. Eine Fahrt auf dem größten schiffbaren Hochlandsee der Welt, von dem man nicht glauben mag, daß es kein Meer ist führte an den schwimmenden Inseln vorbei, zur einzigartigen Insel Taquile auf der das Leben noch ganz bescheiden ohne Strom, fließendes Wasser oder Hotels funktioniert. Eine beschwerliche aber unvergeßliche Busfahrt durch die Anden

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führte uns nach Arequipa, eine lebhafte Universitätsstadt vor einem grandiosen Panorama mit den Silhouetten der Klöster, Kirchen, vornehmen Herrenhäuser und im Hintergrund die 6000m hohen Vulkankegel des Misti und des schneebedeckten Chachani.

Von den Anden in die Wüste. Der kleine Ort Nazca wurde durch die Deutsche Maria Reiche berühmt, die dort der geheimnisvollen Welt mit den weltberühmten Linien von Nazca ihr Leben widmete und heute fast wie eine Heilige verehrt wird. Die Figuren und Linien kann man nur von der Luft aus sehen. Vor dem Flug mit einer kleinen Cesna sollte man aber noch nicht gefrühstückt haben.

Weitere Stationen waren der Weinort Ica, das am Humboldstrom gelegene Dorf Lomas, mit einem schönen Strand am Ende der Wüste, aber trotzdem eiskaltem Wasser und das Fischerdorf Playa Chaco vor der Halbinsel Paracas. Dort kann man mit dem Boot zum Naturschutzgebiet Islas Ballestas fahren, wo Humboldtpinguine und Seelöwen leben. Auf dem Weg kommt man am "Candelabro" vorbei, einem Scharrbild im Wüstensand der aufsteigenden Halbinsel, das genauso rätselhaft ist , wie die Linien von Nazca.


Zum guten Schluß kam die Millionen-Stadt Lima, mit dem Centro Historico und dem zentralen Platz plaza de armas, wo einem der erzbischöfliche Palast mit seinen hölzernen Balkonen ins Auge sticht und der Palacio de Gobierno, in dem damals noch Fujimori sein Unwesen trieb.

Besonders interessant ist das Museo de Oro mit Gold und Kunstwerken aus den verschiedensten peruanischen Kulturen. Sehenswert sind aber auch die Stadtteile Miraflores und Barranco. 

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Urlaubsplanung

Vorfreude ist die schönste Freude. Wen das Fernweh zwackt oder die Langeweile plagt, geht am besten erst mal auf Surfurlaub im Internet. Hier einige Links:

Wohin?

 

www.abenteuer-reisen.de

Online Reisemagazin mit allem Drum und Dran

www.urlaub.de

Viele Infos über potentielle Reiseziele

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www.alltours.de

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www.lastminute.de

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Know-How:

 

www.visum.de

Informationen rund ums Visum

www.auswaertiges-amt.de

Informationen des Auswärtigen Amtes zur politischen Lage im gewünschten Urlaubsland

Reisemöglichkeiten:

 

www.flug.de

Günstige Flüge weltweit

www.bahn.de

Bahnreisen in Deutschland, Fahrplan, Schnäppchen und Bestellungen

www.lufthansa.de

in Detschland und weltweit Flüge buchen

Gesundheit:

 

www.fit-for-travel.de

Medizinischer Dienst des Tropeninstituts

www.impfonline.de

Infos rund um Reisemedizin und Schutzimpfungen

Dr. Holmer Drews

Praktischer Arzt in Offenbach mit Fachgebiet u.a. Reisevorsorge

Sonstiges:

 

www.landkartenindex.de

Stadtpläne und Landkarten weltweit

www.falk.de

Stadtpläne und Routenplanung bis in die Straße

www.reiseliteratur.de

Damit es im Urlaub noch schöner wird

Schon mal einen Urlaub ersteigert?

http://virtualairport.lufthansa.com/deutsch/ac/plan.htm

Die Lufthansa versteigert regelmäßig Sonderangebote

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findet man übrigens auch im Videotext bei den Seiten von RTL, Pro7 und Sat1